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Der älteste und damit erstmalige Nachweis einer Schützentätigkeit geht aus einem "Ladbrief" vom 26. Oktober 1550 hervor, in dem zu einem Schießen eingeladen wurde. Wir wissen aber, daß bereits 1521 die Sebastinus- Bruderschaft einen Altar in der Pfarrkirche St.Petrus hatte. Im Jahre 1656 wurde in dieser Bruderschaft der Schützenverein erstmals erwähnt. 1861 schieden die Schützen aus dieser Bruderschaft aus, da ihr nur katholische Bürger angehören durften. Die Camberger Schützengeschichte moderner Zeitrechnung beginnt 1863. In diesem Jahr wurde der erste Schützenverein gegründet. Schon 1880 deklarierte man den Zweck des Vereins: "Ausbildung seiner Mitglieder im Schießen, Pflege ehrenhafter Gesinnung und der Geselligkeit." Anläßlich des 2. Weltkrieges ruhte die Vereinstätigkeit ab dem 29. September 1939 bis zum 21. Januar 1952. Der erste Schießstand war in den "Weißen Gräben", dann in der Lehmgrube hinter dem Anwesen Anton Brück an der Erbacher Chaussee, dann in Birkenbihls Garten an der Limburger Straße hinter dem Anwesen Gebrüder Traut und später jenseits der Bahn. 1961 wurde der Grundstein zu unserem heutigen Schützenhaus gelegt. In der Anfangszeit wurde hauptsächlich
das Preisschießen mit der Scheibenbüchse auf 100 bis 150 m Entfernung gepflegt.
Das "Gänseschießen" wurde 1887 eingeführt.
Am 17. Oktober 1869 kehrte Kronprinz Friedrich als später Gast im Vereinslokal der Schützen ein und fühlte
sich hier sehr wohl. Zum Gedenken an diesen Termin wurde das Schützenessen eingeführt.
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