Training:
Mittwoch 17:00-19:00
Sonntag 15:30-16:30

LUFTGEWEHR, 10 MTR.    

Luftgewehre sind Gewehre, die ein Geschoss durch die Ausdehnung von komprimiertem Gas antreiben. Im Unter-
schied zu Feuerwaffen wird das unter Druck stehende Gas
nicht durch die Explosion einer Treibladung erzeugt, sondern innerhalb oder außerhalb der Waffe mechanisch verdichtet.
Auch Waffen, bei denen das Geschoss mit einem anderen Gas
als Luft angetrieben wird, zählen zu den Druckluftwaffen. Zur Bereitstellung des komprimierten Gases werden verschiedene Verfahren genutzt. Luftgewehre sind zur Übung der Schieß- fertigkeit, wegen der geringen Betriebskosten und des ver- gleichsweise problemlosen freien Erwerbs beliebte Sportge- räte.

Moderne Wettkampfwaffen im Schießsport besitzen folgende Zieleinrichtungen:
Hinten auf dem Gewehr sitzt ein Diopter, und vorne am Lauf
sitzt in einem Korntunnel ein so genanntes Ringkorn.
Ringkörner gibt es in unterschiedlichen Größen, je nachdem
wie viel vom Ringspiegel auf der Schießscheibe abgedeckt werden soll. Sie können in der Mitte zur Lichtfilterung eine farbige Einlage besitzen.
Der Schütze sieht durch das Diopter, das im wesentlichen aus
einem Gehäuse mit einer runden Durchblicköffnung besteht. Oben auf dem Diopter und an der Seite sind Drehknöpfe, mit deren Hilfe sich das Diopter in Höhen- und Seitenlage sehr fein verstellen lässt. Der Schütze muss nun den Ringspiegel der Schießscheibe im Mittelkreis des Ringkornes zentrieren und anschließend beide Kreise in der Durchblicköffnung des Diop- ters zentrieren. Bei Auslösen des Schusses landet das Geschoss dann in der Zehn auf der Schießscheibe (soweit die Theorie).


Das Schießen

Der Schütze ist bestrebt die Mitte einer Schießscheibe zu
treffen, die 10 Meter entfernt ist.
Der Durchmesser der „Zehn“ beträgt 0,5 mm mit ± 0,1 mm Toleranz.
Besonders wichtig ist dabei Konzentrationsvermögen des Schützen.
Bis zum Alter von 45 Jahren wird Luftgewehr grundsätzlich stehend freihändig geschossen, wobei der Schütze ohne Anlehnung und künstliche Stützen stehen muss.

Es gibt für Jungschützen auch die Disziplin „Dreistellungs- kampf“liegend – stehend – kniend. diese Disziplin wird nur
bis zur Vollendung des 16. Lebensjahr ausgeübt als Vorbe- reitung auf die entsprechende Disziplin im Kleinkaliber-
schießen.

Ab 46 Jahren wird in vielen Schützenvereinen auch das
Schießen mit einem aufgelegten Luftgewehr angeboten.
Die Regeln dafür hat der Deutsche Schützenbund 2005 in die Sportordnung aufgenommen.
Beim Schießen darf dabei nur das Gewehr gehalten werden,
die Auflage darf nicht berührt werden.
Die Schießscheiben werden hier elektronisch ausgewertet.

 
 
   
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