Training:
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Als Freie Pistole bezeichnet man
zum einen eine spezielle Sportwaffenart und zum anderen eine
Schießsportdisziplin, die vom Deutschen Schützenbund (DSB), und der International Sport Shooting Federation (ISSF) betrieben wird. Die wichtigsten Reglementierungen, die die Sportordnung des DSB für die Freie Pistole gibt sind u.a.: |
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| Freie Pistolen sind von Regeln, die das Abzugsgewicht, Waffengewicht und Abmessungen betreffen
völlig befreit. Typisch für die Freie Pistole sind sehr niedrige Abzugsgewichte, orthopädische Griffe, die die ganze Hand umschließen und sehr lange Visierlinien, die ein exaktes Zielen ermöglichen. Einige Hersteller von Freien Pistolen setzen auf elektronische Abzugsmechanismen, bei denen die herkömmliche Mechanik durch einen elektrischen Impuls ersetzt wird. |
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| Der wohl bekannteste Hersteller von Freien Pistolen
ist die russische Firma IZH Izhevsky MYekhanichesky Zavod), die unter dem Markennamen „Baikal“ die Pistole TOZ 35 fertigt. Andere Firmen wie Pardini, Morini, Hämmerli und bis 2003 Steyr sind ebenfalls namhafte Hersteller von qualitativ sehr hoch- wertigen Sportwaffen. Die Sportart der „Freien Pistole“ wird in Sportschützenkreisen als Königsdisziplin bezeichnet. In keiner anderen Kurzwaffen-Disziplin wird dem Schützen so viel Konzentrationsvermögen abverlangt. Die Disziplin wird auf eine Entfernung von 50 m geschossen. Die Zielscheiben sind die Gleichen, wie sie bei 25m-Wettbewerben benutzt werden (Durchmesser der „1“ 500 mm; Durchmesser der „10“ 50 mm). Die Schusszahl beträgt 60 Schuss für das „große“ Programm in 120 Minuten. Für das „kleine“ Programm werden in 60 Minuten 30 Schuss abgegeben. Bei Wettkämpfen werden auf jede Scheibe 10 Schuss abge- geben, danach wird die Scheibe gewechselt. |
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| Den bis zum heutigen Zeitpunkt
gültigen Weltrekord von 581 Ringen stellte der sowjetische Sportschütze Alexander Melentjew bei den Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau auf. Diesen Weltrekord hat seitdem kein anderer Schütze auch nur annähernd wieder erreicht. |
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