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GROßKALIBRIGE
FAUSTFEUERWAFFEN
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Training:
Samstag
14:00 - 17:00 Uhr

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Gebrauch
Kurzwaffen eignen
sich wegen ihrer geringen Größe und Ge- wicht
gut zum ständigen
Führen bei Polizei und Sicherheits- kräften. In vielen
Staaten dürfen sie von Bürgern auch zum Selbstschutz
getragen werden. Bei der Jagd werden Kurzwaffen für den
Fangschuss bei der Nachsuche und der Fangjagd verwendet.
Sportschießen oder auch Schießsport ist international
der sportliche Umgang mit Schuss- oder Bogenwaffen (Armbrust,
Bogen).
Sportliches Schießen bedeutet Schießen nach bestimmten
Regeln.
Die Waffe wird dabei, entgegen ihrem militärischen oder
jagdlichen Ursprung, als
Sportgerät verwendet, ähnlich wie
der Speer beim
Speerwerfen oder der Degen
beim Fechten.
Schießsport wird auch als Präzisionssport bezeichnet.
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Grundzüge des Sports
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Ziel des Sportschießens ist
es, die Mitte einer Schießscheibe, durch Einklang von
Körper
(statischem Aufbau und Körperbeherrschung) und Geist (innere
Ruhe und Kontrolle
von äußeren Einflüssen), zu treffen. Dies braucht
Training, sowohl körperliches wie
auch mentales. Oft werden diese Belastungen unterschätzt
und Schießen gelegentlich
nicht als Sport anerkannt.
Die offiziellen Wettkämpfe in den verschiedenen Schießdisziplinen
werden in der
Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geregelt, die
dem Olympischen Reglement
folgt. Teilnehmen an Wettkämpfen auf Kreis-, Bezirks(Gau)-,
Landes- und Bundesebene darf nur, wer die entsprechende Waffendisziplin in einer Vereinsmeisterschaft
absolviert hat. Jede/r Schützin/Schütze muss also
(mindestens) einem Schützenverein
angehören und dort in einer Vereinsmeisterschaft die Waffendisziplin
schießen,
in der
sie/er an höherwertigen Wettkämpfen teilnehmen will.
Für die Teilnahme an höherwertigen Wettkämpfen
ist zum Teil das Erfüllen bestimmter
Limit-Ergebnisse erforderlich.
Das Sportschießen war bereits 1896 in Athen eine der
olympischen Disziplinen.
Einer der Gründe war vermutlich, dass der Begründer
der
Spiele der Neuzeit, Pierre
de Coubertin, ein begeisterter Pistolenschütze war. Die
Schießwettbewerbe wurden
auf dem Schießstand im Vorort Kallithea ausgetragen.
Es wurden zwei Wettbewerbe
für Gewehre und drei für Pistolen ausgerichtet.
Insbesondere die Erlaubnis zur Wiedergründung des Deutschen
Schützenbundes 1951,
der bereits 1861 in Gotha gegründet worden war, sorgte
in Deutschland für einen
erneuten Aufschwung im Schießsport. In der Folge wurden
ab Mitte der 1950er Jahre
auf Kreis-, Bezirks- und Landesebenen die Strukturen für
eine moderne
Sportorganisation geschaffen. |
Die verschiedenen Kaliber für
Sportliches Schießen:
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- 9mm:
Die Patrone 9×19 mm, auch 9 mm Parabellum oder 9 mm
Luger genannt, ist eine der
weltweit am weitesten verbreiteten Pistolen-Patronen.
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- 45 ACP:
Die .45 ACP („0.45 inch Automatic Colt Pistol“)
gibt ihre Bewegungsenergie
(rund 500 Joule) zum großen Teil im getroffenen Ziel
ab, was mit dem großen Querschnitt des Projektils im
Verhältnis zur Bewegungsenergie
zusammen-
hängt.
Das hat den Vorteil, dass sie mit geringerer Wahrschein-
lichkeit
ihr Ziel durchschlägt
und so Personen, welche sich hinter dem Ziel befinden, weniger
gefährdet.
Aus diesem Grund wird die .45 ACP häufig im Polizeidienst,
insbe- sondere bei der
Geiselbefreiung, eingesetzt.
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- 357 Magnum:
Die Patrone .357 Magnum wurde von der Firma Smith & Wesson
entwickelt.
Sie entspricht einer um ca. 3,4 mm längeren .38-Special-Hülse.
Dadurch wird vermieden,
dass die stärkere .357-Magnum-Munition
in .38-Revolvern
verschossen wird, denn der durch die .357-Patrone entstehende
Gasdruck könnte
die Waffe sprengen und
somit den Schützen gefährden.
Es ist jedoch gefahrlos möglich, .38-Special-Munition
in .357-Magnum-Revolvern zu
verschießen. Ursprünglich wurde die .357-Magnum-Munition
für Revolver produziert,
es gibt heute jedoch eine Vielzahl von Lang- und Kurzwaffen,
die in diesem Kaliber
hergestellt werden.
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- 44 Magnum:
Die .44 Magnum wurde in erster Linie für die Verwendung
in Revolvern ausgelegt.
Der Name gibt das nominelle Kaliber der Patrone an, das 0,44
Zoll (11,176 mm) beträgt,der Zusatz Magnum weist
auf höhere ballistische Leistungen innerhalb dieser
Kali-
berklasse hin.
1955 präsentierte der Waffenhersteller Smith & Wesson
aus Springfield,
Massachusetts,
mit dem Modell 29 erst_ mals einen 6-schüssigen Revolver der Kaliberbezeichnung
.44 Magnum. Eine Zeit lang war die .44 Magnum die stärkste Patrone für
Faustfeuerwaffen, wird inzwischen aber von anderen Patronen wie etwa .480 Ruger,
.454 Casull
oder .500 Wyoming Express übertroffen.
In Abhängigkeit von der Laborierung und vor allem der Lauflänge der
verwendeten
Schusswaffe erzielen Patronen des Kalibers .44 Magnum Geschossenergien an der
Mündung von knapp unter 1000 bis zu fast 1500 Joule. Gebräuchliche
Lauflängen
liegen zwischen 3 und 12 Zoll, üblich sind 6 bis 6½ Zoll, entsprechend
152–165 mm.
Erst in jüngerer Vergangenheit haben sich auch halbautomatische Selbstladepistolen
wie zum Beispiel der Desert Eagle von Israel Military Industries für bekannte
Magnum-Kaliber wie .44 am Markt etabliert.
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Erwerb und Besitz
Der Erwerb, der Besitz und der Schusswaffengebrauch sind in
den meisten europäischen
Ländern stark durch jeweilige Gesetze reglementiert. Verstöße
sind meist ein Vergehen.
Schusswaffen können in Deutschland unter Voraussetzungen
laut §§ 4–9 Waffengesetz
erworben werden:
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- Das vollendete 18. Lebensjahr
(bei Großkaliberwaffen vollendetes 25. Lebensjahr)
-
Zuverlässigkeit (keine relevanten Straftaten verübt
haben, zuverlässige Aufbewahrung, regelmäßige
Teilnahme an Trainings-, Wettkampf- u. Meisterschaftsveranstaltungen
etc.)
-
Persönliche Eignung (nicht gegeben z. B. bei Geschäfts- unfähigkeit,
Abhängigkeit,
psychischen Erkrankungen usw.)
-
Bedürfnis (z. B. als Sportschütze, Jäger, Sachverständiger,
Sammler oder
besonders gefährdete Person)
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Sachkunde (Wissen über rechtliche und technische Aspekte von Waffen
und deren Gebrauch sowie praktischer Umgang)
Im Kriegswaffenkontrollgesetz benannte Schusswaffen dürfen in
Deutschland von Zivilpersonen nicht erworben werden. Das Bundeskriminalamt
kann
jedoch
Ausnahme- genehmigungen erteilen.
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